Was ist im Todesfall zu tun?

Sterbefall und Begräbnis

Sterbefall und Begräbnis

Trotz tiefer Traurigkeit über den Verlust eines lieben Menschen sind notwendige Vorkehrungen für ein würdevolles Begräbnis zu treffen. Die Hinterbliebenen sind oftmals in einem emotionalen Ausnahmezustand und benötigen entsprechende Hilfe bei der Organisation der nötigen Maßnahmen. Folgende Anmerkungen sollen eine Hilfestellung sein:

Was zur Vorbereitung eines Begräbnisses zu tun ist !

v Benachrichtigung des Arztes.

Sprengelarzt oder diensthabender Arzt bzw. Notdienst. Diese stellen den Totenschein aus. Das entfällt, wenn der Angehörige im Krankenhaus oder in einem Alters- oder Pflegeheim verstirbt.

v Kontaktaufnahme mit der Pfarre zur Festlegung des Termins für  die Beerdigung.

o Pfarrer MMag. Hans-Peter Schiestl             0676/9777942 oder

o Pfarramt Weer                                              05224/68228  

(autom. Weiterleitung des Telefonanrufes an die Pfarrkoordinatorin Angelika Oblasser!)

Frau Oblasser veranlasst dann auch das Läuten der „Sterbeglocke“, das Vorbeten bei den Rosenkränzen, informiert die Ministranten-Betreuer, den Mesner sowie die Feuerwehr für den Absperrdienst.

Wenn zur Gestaltung des Begräbnisgottesdienstes Chorgesang gewünscht wird, übernimmt sie die Verständigung des Chorleiters Prof. Dr. Rudolf Harb.

Sollte eine andere musikalische Gestaltung vorgesehen sein, bitte dies der Pfarre mitteilen.

v Termin mit dem Pfarrer vereinbaren, um den Ablauf des Begräbnisgottesdienstes zu besprechen.

Bitte schreiben Sie für den Pfarrer einen kleinen Lebensrückblick zusammen. Dieser kann entweder als klassischer Lebenslauf oder in Form von Erinnerungen einzelner Angehöriger und Nahestehender abgefasst werden. Es kann von den Angehörigen auch eine außenstehende Person für einen Nachruf beauftragt werden.

v Kontaktaufnahme mit einem Bestattungsunternehmen (nach Ihrer Wahl)

Wichtige Dokumente für den Bestatter:

Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Heirats-/Scheidungsurkunde,

bei nicht-österreichischen Staatsbürgern: Reisepass

Der Bestatter informiert in einem persönlichen Beratungsgespräch über die örtlichen Gepflogenheiten und erledigt Formalitäten und Behördengänge. Hilft bei der Gestaltung von Traueranzeigen (Parten) und informiert über die Möglichkeiten der Veröffentlichung z.B. Postwurf im Dorf, Anzeige in der Tageszeitung…

v Weiters sind folgende Institutionen bzw. Personen zu benachrichtigen:

· Das Gemeindeamt: 05224/68110 (Die Gemeinde ist für alle Angelegenheiten die den Friedhof betreffen zuständig, auch für die Zuweisung einer neuen Grabstätte)

· Obmänner/Frauen von Vereinen, falls der/die Verstorbene Mitglied eines Vereines war.

· 4 Sargträger - wenn ein Umgang mit Sarg  geplant ist (Nachbarn, Bekannte, Mitglieder eines Vereins)

· 1 bis 2 Urnenträger – wenn ein Umgang mit der Urne vorgesehen ist.

· Ein Kreuzlträger für den Umgang kann selbst organisiert werden, ansonsten übernehmen Ministranten bzw. der Bestatter diesen Dienst.

v Seelenrosenkränze:

In Weer sind zwei Seelenrosenkränze an den Tagen vor der Beerdigung in der Kirche üblich. Es kann aber auch nur einen oder gar keinen Seelenrosenkranz geben, wenn die Angehörigen es so entscheiden. Es steht eine ehrenamtliche Vorbeterin bereit, die die Rosenkranzandachten gestaltet, sie können aber auch von den Angehörigen selbst in passender Weise (mit-)gestaltet werden.

Die Seelenrosenkränze werden jeweils um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche gebetet. Am Donnerstag ist anstelle des Rosenkranzes immer eine Hl. Messe mit anschließendem Totengedenken.

(Nach dem Rosenkranz verlassen die Angehörigen durch die Seitentüre die Kirche und gehen in die Totenkapelle. Danach erfolgt dort das Weihwassergeben durch die Teilnehmer am Rosenkranz bzw. an der Hl. Messe.

v Ablauf der Begräbnisfeier bei Erdbestattung

Die Begräbnisfeier beginnt mit dem Begräbnisgottesdienst:

§ um 14:30 Uhr an Wochentagen Montag bis Freitag

§ um 10:00 Uhr an Samstagen

Im Anschluss an den Gottesdienst erfolgt die Einsegnung in der Kirche, dann der Trauerzug um den Dorfplatz und anschließend die Beisetzung auf dem Friedhof.

Werden Ansprachen gehalten, so erfolgen diese nach dem Schlusslied der Hl. Messe und noch vor der Einsegnung in der Kirche

v Ablauf der Begräbnisfeier bei Feuerbestattung

Bei einer geplanten Einäscherung (Kremation) gilt für die Begräbnisfeier grundsätzlich der gleiche Ritus wie bei der Erdbestattung.

Nach dem Begräbnisgottesdienst und dem anschließenden Trauerzug um den Dorfplatz steht der Sarg vor der Totenkapelle, dort findet die Verabschiedung statt.

Es besteht auch die Möglichkeit keinen Umgang um den Dorfplatz zu machen. In diesem Fall bleibt der Sarg nach dem Begräbnisgottesdienst in der Kirche stehen und Einsegnung und Verabschiedung finden in der Kirche statt.

Die Beisetzung der Urne erfolgt meistens im engsten Familienkreis, zu einem späteren Zeitpunkt. 

Bei einem Urnenbegräbnis (wenn die Urne schon hier ist) findet im Anschluss an den Sterbegottesdienst die Urnenbeisetzung statt. Es steht jedem frei, mit der Urne den Gang um den Dorfplatz zu machen oder nicht.

v Kranz-, Blumen- und Kerzenspenden

sind ein sehr schönes Zeichen persönlicher Anteilnahme. Es wäre aber sicher überlegenswert, anstelle von Blumen und Kerzen eine Spende für die Kirche oder für einen anderen wohltätigen Zweck zu geben. Es ist sinnvoll diesen Wunsch auf der Parte zu vermerken.

v Begräbnisgebühren:

· Für den Begräbnisgottesdienst ist an die Pfarre keine Gebühr zu entrichten.

· Das Entgelt für den Kirchenchor beträgt € 120,-- (Dies kann mit der Pfarre, oder direkt mit dem Chorleiter Prof. Dr. Rudolf Harb Tel. 05224/68166 abgerechnet werden)

· Die Benützungsgebühr für die Grabstelle wird von der Gemeinde vorgeschrieben.

Ein würdiges Begräbnis ist für alle Angehörigen ein großer Trost in ihrem Leid. Darum ist es den Verantwortlichen der Pfarre und der Gemeinde ein Bedürfnis, die Begräbnisfeier in einem würdigen Rahmen zu ermöglichen.